Waffen

Oerlinghausen

Die Waffenausstattung war neben iher Funktion als Waffe oder Werkzeug vor allem auch Statussymbol mit der Träger sienen sozialen Status für jeden verständlich und deutlich sichtbar präsentierte. Die Waffenausstattung gehörte zum persönlichen und nicht vererbaren Besitz und gelangte üblicherweise nach dem Tode mit in das des Verstorbenen. Zahlreiche Waffen mit Gebrauchsspuren zeigten aber auch, dass ihr Besitzer sie zu Lebzeiten gebrauchte. Kampfverletzungen und verheilte Wunden an Verstorbenen zeigen aber auch deutlich, dass sie bestimmungsgemäß eingesetzt wurden.

Meine Waffenausstattung orientiert sich an der eines einfachen Bauernkriegers, was sich durch die Abwesenheit einer Spatha widerspiegelt. Die auffälligtste Waffe meiner Ausstattung ist der schwere Breitsax aus Weingarten Grab 590, der neben Seiner Funktion als Waffe auch als Werkzeug denkbar ist. Daneben habe ich noch eine Franziska nach Weingarten Grab 654, die zu der Zeit meiner Darstellung schon ein eher antiquiertes Relikt darstellt.

 

  • Schwerer Breitsax
  • Gegenüberstellung Replik mit der Original
  • Franziska
  • Fransiska
  • Langbogen
  • Ango und Schaukampfspeer
  • Steinschleuder
  • Rundschild